Das Mesotheliom ist eine Form
von Lungenkrebs bzw. eine Tumorart im Lungenbereich.
Wer häufig mit Asbest gearbeitet hat, kann daran erkranken (Asbestose). Mesotheliome sind oft schwer
zu diagnostizieren. Die Bindegewebstumore sind eher selten und treten im
Bereich des Brustfells (Pleura)
auf.
Schadstoffe wie Asbest, Glasfiberstaub oder Zigarettenrauch werden zur
Zeit als Auslöser vermutet.
Die verschiedenen Formen von Mesotheliomen sind „pleurale”
Mesotheliome (Entstehung in der Lungenauskleidung), „peritoneale”
Mesotheliome (Entstehung in der Bauchhöhlenauskleidung) und “perikardiale”
Mesotheliome (im Bereich der Herzauskleidung).
Als frühe Symptome treten in der Regel Kurzatmigkeit, Brustschmerzen
und anhaltender Husten auf, die meist aber sehr schwach sind. Einige
Patienten klagen über Schmerzen im Schulterblatt oder unterem
Rücken.
Bei peritonealen Mesotheliomen kommen Bauchschmerzen und -Schwellung,
Übelkeit oder Erbrechen, Darmverstopfung und Gewichtsverlust als
häufigste Symptome vor.
Da auch andere Krankheiten diese Symptome aufweisen können, wird jedoch
immer eine Untersuchung durch einen qualifizierten Arzt empfohlen.
Übrigens haben sich Rechtsanwälte in den USA auf die Krankheit
spezialisiert, da sie sich bei Klagen gegen Firmen, die ihre Mitarbeiter
ungeschützt mit Asbest arbeiten lassen, einen großen Erfolg
versprechen.